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Neben dem wichtigsten Kriterium für die Echtheit einer Berufung zum Mönchsleben, der Gottsuche, hat der hl. Benedikt als weiteres Wesensmerkmal den "Eifer für den Gottesdienst" genannt. Daher stehen das feierliche Chorgebet und die Feier der Liturgie im Mittelpunkt des klösterlichen Lebens. Da nach der Weisung des hl. Benedikt dem Gottesdienst nichts vorgezogen werden darf, richtet sich der ganze Tagesablauf nach den Gebetszeiten. Sie geben ihm einen festen Rhythmus. Außerdem müssen das persönliche Gebet wie die Lectio divina (Bibellesung), die Meditation und die Betrachtung ihren festen Platz im Tageslauf des Mönches haben. Druckversion dieser Seite [«] [Home] [(Ein)Führung] [Einkehr und Bildung] [Informationen] [Archiv] [Impressum] [Kontakt] [Übersicht] [»] |