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Kirgisische RepublikChronik Überblick Basisdaten
Ab Mitte 6. Jahrhundert v. Chr. Das bereits seit der Steinzeit sowohl von viehzüchtenden Nomaden als auch von seßhaften, Ackerbau betreibenden Volksstämmen indogermanischer Herkunft (vor allem den skythischen Massageten und Saken) bevölkerte Zentralasien, d.h. das Gebiet der heutigen souveränen Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan, wird zwischen 550 und 520 v. Chr. von den Perserkönigen Kyros II., Kambyses II. und Dareios I. unterworfen und somit Teil des riesigen Achämenidenreiches. Die Perser teilen die eroberten Gebiete in Satrapien (Provinzen) ein und sorgen nicht nur für den Bau von Städten (u.a. Giaur Kale [heute Mary in Turkmenistan], Buchara [Usbekistan] und Marakanda, das heutige Samarkand in Usbekistan), sondern in Steppenregionen auch für die Errichtung von ausgeklügelten Bewässerungssystemen zur Kultivierung von landwirtschaftlichen Anbauflächen. Ab 336 v. Chr. Der Makedonier Alexander der Große erobert von Griechenland aus in raschem Siegeszug das gesamte Großreich der Achämeniden und macht auch vor den nördlichen Provinzen der Perser nicht halt: Trotz heftigster Gegenwehr nehmen seine Truppen 329 Samarkand ein und bringen innerhalb von drei Jahren fast ganz Zentralasien unter ihre Kontrolle. Ab 323 v. Chr. Nach dem plötzlichen Tod Alexanders des Großen (er stirbt im Alter von erst 33 Jahren am 13. Juni in Babylon am Fleckfieber) werden die von ihm eroberten Gebiete zum Streitobjekt zwischen seinen Feldherren, den „Diadochen“ (griechisch „Nachfolger“). Die bedeutendsten von ihnen sind Ptolemaios und Seleukos, die sich (zeitweise) verbünden und so die übrigen „Kandidaten“ nach und nach ausschalten. Während Ptolemaios die Verwaltung Ägyptens, Palästinas und des südlichen Syrien übernimmt, sich im Jahre 305 v. Chr. als Ptolemaios I. Soter (griechisch „Retter“) zum König von Ägypten macht und sein Reich u.a. 294 v.Chr. um die Insel Zypern erweitert, übernimmt Seleukos die Macht in Mesopotamien, von wo aus er zusammen mit seinem Sohn Antiochos zunächst die persischen Ostgebiete und schließlich fast ganz Vorderasien einschließlich Anatolien und der Kaukasusregion unter seine Kontrolle bringt. Um 250 v. Chr. Der vom indogermanischen Nomadenvolk der Parner abstammende Arsakes gründet nach dem Zerfall des Seleukiden-Großreiches in Parthien, das sich über die Gebiete des heutigen Nordostiran und des heutigen südlichen Turkmenistan erstreckt, die griechisch-orientierte Arsakidendynastie, die ihre Macht allmählich über den größten Teil Zentralasiens sowie bis zum Indus im Osten bzw. zum Euphrat im Westen ausdehnen kann und vor allem die wichtigen Handelsrouten (Seidenstraße) kontrolliert. 1. Jahrhundert n. Chr. Der Osten Zentralasiens wird von den mongolischen Kuei-schang erobert, die den Buddhismus ins Land bringen. 3. Jahrhundert Der größte Teil Zentralasiens gerät unter die Oberhoheit des 226 n. Chr. von Ardaschir I. gegründeten persischen Sassaniden-Großreiches. 5. Jahrhundert Der größte Teil Zentralasiens wird von den aus dem Gebiet der heutigen Mongolei stammenden Hsiung-nu (Hunnen) erobert, die wiederum nach und nach von den ebenfalls aus Nordosten vorrückenden Oghusen, Karluken, Uiguren und anderen Turkvölkern verdrängt bzw. unterworfen werden. Ab Mitte 7. Jahrhundert Die moslemischen Araber, seit 644 Herren über Syrien, Palästina, Ägypten und Persien, bringen allmählich weite Teile Zentralasiens unter ihre Kontrolle und verbreiten den Islam. Sie sind es auch, die den in Zentralasien ansässigen turksprachigen Völkern den Sammelnamen „Türken“ geben und das ganze Gebiet allgemein als „Turkestan“ bezeichnen. Anfang 13. Jahrhundert Zentralasien wird von den wilden Reiterhorden des Mongolen-Herrschers Dschingis-Khan erobert (und verwüstet) und in das von Karakorum (Mongolei) aus regierte Reich der „Goldenen Horde“ integriert, das von Dschingis-Khans Söhnen und Enkeln im Westen bis an die Ostgrenzen Europas und im Osten bis zum Pazifik vergrößert wird, allerdings durch rasche Vermischung mit den unterworfenen Völkern bzw. wegen Erbstreitigkeiten bereits ab Ende des Jahrhunderts allmählich wieder in einzelne Reiche (Khanate) zerfällt. Nur Timur-Leng gelingt zwischen 1370 und 1398 von Zentralasien aus noch einmal die Errichtung eines mongolischen Großreiches, das von Indien über Persien bis nach Kleinasien reicht. In seiner Hauptstadt Samarkand läßt Timur-Leng prachtvolle Gebäude errichten (Paläste, Moscheen, Mausoleen, Medresen [islamische Hochschulen], Karawansereien) und holt Gelehrte, Künstler und Handwerker aus aller Welt, vor allem aber aus Persien, an seinen Hof. Nach dem Tod Timur-Lengs im Jahre 1405 zerfällt das Reich wieder in einzelne Khanate (Reiche). Ab Mitte 15. Jahrhundert Die turksprachigen Nomadenstämme der Usbeken, Kasachen, Kirgisen und Turkmenen rücken von Norden kommend in den zentralasiatischen Raum vor, wobei sich die Usbeken überwiegend in den fruchtbaren Flußtälern des später nach ihnen benannten Usbekistan niederlassen und die dort siedelnden Tadschiken iranischer Abstammung unterwerfen bzw. nach Osten in die Berge abdrängen, während die anderen Volksgruppen zum Großteil Halbnomaden bleiben. Ab 1860 Vom Gebiet des heutigen Kasachstan aus, das bereits vor einigen Jahren dem russischen Zarenreich einverleibt wurde, rücken die russischen Truppen nun weiter nach Süden vor und nehmen 1863 die Städte Turkestan, Taschkent und Samarkand ein. 1868 wird das Generalgouvernement Turkestan mit der Hauptstadt Taschkent (heute Hauptstadt von Usbekistan) errichtet, aufgegliedert in die Gebiete Syr Darja, Siebenstromland, Samarkand und Transkaspien. Von den ab Anfang des 16. Jahrhunderts von den Usbeken gegründeten Khanaten Buchara, Chiwa und Kokand werden Buchara 1868 und Chiwa 1873 unter russische Schutzherrschaft gestellt., während Kokand unter seinem früheren Namen Ferghana bereits 1876 annektiert und dem Generalgouvernement Turkestan angegliedert wird. Die zaristische Regierung läßt riesige Baumwollplantagen anlegen. Die Bevölkerung wehrt sich vergeblich gegen die damit verbundenen Landenteignungen und die Verdrängung der ursprünglichen Landwirtschaft. Bei den Kämpfen kommen Hunderttausende ums Leben. 1916 Erneute Aufstände der moslemischen Bevölkerung Zentralasiens gegen die zunehmende „Russifizierung“ werden von den zaristischen Truppen sofort im Keim erstickt. 1918 Nach der Proklamation der „Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik“ (RSFSR) in Moskau wird in Taschkent eine Sowjetregierung errichtet, die wenig später Abdullah, den letzten Khan von Chiwa, und Alim, den letzten Emir von Buchara, absetzt und ihre Reiche zu autonomen sozialistischen Volksrepubliken (Choresm und Buchara) erklärt. Dagegen erheben sich islamisch-nationalistische Kräfte unter der Führung von Enver Pascha, dem Ex-Verteidigungsminister des Osmanischen Reiches. Ziel der Rebellen ist ein islamisches Kalifat mit Sitz in Samarkand. Der von der Geistlichkeit, dem Bürgertum und der reichen Oberschicht der ehemaligen Khanate getragene Freiheitskampf wird von der sowjetischen „Roten Armee“ blutig beendet: Am 5. August 1922 fällt Enver Pascha und mit ihm alle sogenannten „Basmatschen“. 1922 Mit Gründung der UdSSR wird das südliche Zentralasien, d.h. die Gebiete der heutigen souveränen Staaten Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan, als „Turkestanische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik“ (ASSR) Teil der „Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik“ (RSFSR). Ab 1924 Im Süden Zentralasiens werden die „eigenständigen“ Unionsrepubliken „Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik“ mit der Hauptstadt Samarkand (ab 1930 Taschkent) sowie die „Turkmenische Sozialistische Sowjetrepublik“ mit der Hauptstadt Aschgabad gegründet. Nach umfangreichen „Sowjetisierungsmaßnahmen“ (Abschaffung privaten Eigentums, Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, Zwangsumsiedlungen, Abschaffung des Analphabetentums und Einführung eines einheitlichen sowjetischen Bildungssystems, Schließung nahezu aller Moscheen und Medresen, Umerziehung der Bevölkerung im Sinne des Kommunismus usw.) wird 1929 eine weitere Gebietsaufteilung vorgenommen: Die bisher in der „Usbekischen SSR“ integrierte „Tadschikische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik“ (ASSR) wird nun ebenfalls zur „eigenständigen“ SSR mit der Hauptstadt Duschanbe erhoben. Das Gebiet des heutigen souveränen Staates Kirgisistan wird erst 1936 zur „eigenständigen“ Sowjetrepublik („Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik“) mit der Hauptstadt Bischkek, ebenso Kasachstan mit der Hauptstadt Alma-Ata. Ab 1929 Die nomadisierenden Kirgisen – der Volksname bedeutet „vierzig Stämme“ – wehren sich erbittert gegen die von Diktator Josef Stalin befohlene Kollektivierung der Landwirtschaft, die sie zur Seßhaftigkeit zwingt. Bei den Kämpfen werden drei Viertel des Viehbestands vernichtet und Hunderttausende Kirgisen getötet bzw. in Straflagern interniert oder nach China vertrieben. Für die Zeit bis 1991 siehe unter Rußland 31. August 1991 Dem Beispiel anderer Sowjetrepubliken folgend erklärt die Republik Kirgisistan fast unmittelbar nach dem fehlgeschlagenen Putsch gegen den Präsidenten der UdSSR, Michail Gorbatschow, endgültig ihre Unabhängigkeit. Die kirgisische Kommunistische Partei wird aufgelöst und das Kirgisische zur Amtssprache erklärt. Allerdings bleibt das Russische ebenso weiterhin dominant wie die Kommunisten im Parlament (Kenesh). Hauptstadt ist Bischkek im Norden des Landes nahe der Grenze zu Kasachstan. Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert als militärischer Vorposten des Khanats Kokand gegründet und kam als „Pischkek“ 1862 unter russische Oberhoheit. 1926 wurde sie zu Ehren des in Bischkek aufgewachsenen bedeutenden sowjetischen Generals und Politikers Michael Frunse in „Frunse“ umbenannt und 1936 zur Hauptstadt der neugegründeten Kirgisischen SSR. Heute zählt Bischkek etwa 650.000 Einwohner und ist das bedeutendste Industrie-, Verkehrs-, Kultur- und Touristenzentrum Kirgisistans. Seit den 30er Jahren ist sie an die „Turksib“-Eisenbahn angeschlossen – Endstation der kirgisischen Bahn ist das rund 370 Kilometer entfernte Issyk-Kul am gleichnamigen, in 1.600 Meter Höhe gelegenen See (6.100 Quadratkilometer), der wegen seines klaren, warmen Wassers (friert auch im Winter nicht zu) ein beliebtes Touristenziel ist und an dessen Ufern Mohn für die Opiumgewinnung angebaut wird –, und seit 1980 besitzt sie einen internationalen Flughafen. Zweitgrößte Stadt Kirgisistans und zugleich eine der ältesten Zentralasiens ist Osch im Süden mit rund 350.000 Einwohnern. Sie war einst eine bedeutende Handelsstation der Seidenstraße und ist bereits seit dem 9. Jahrhundert ein Zentrum der Seidenweberei. 27. Oktober 1991 Der 49jährige Naturwissenschaftler Askar Akajew – er war in den 80er Jahren Präsident der Akademie der Wissenschaften in Bischkek und wurde, obwohl Antikommunist und Radikalreformer, vom kirgisischen Obersten Sowjet zum Präsidenten gewählt – wird bei der ersten Direktwahl mit 95 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Er nimmt sogleich die Umstellung von der Plan- zur Marktwirtschaft in Angriff und leitet demokratische Reformen ein. 21. Dezember 1991 In Almaty (Kasachstan) schließen sich unter dem Vorsitz von Boris Jelzin elf der ehemaligen Sowjetrepubliken (Rußland [Russische Föderation], Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrußland) zur „Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“ (GUS) zusammen. Litauen, Estland und Lettland schließen sich dem Bündnis nicht an, und Georgien will sich zunächst nur an Gipfeltreffen beteiligen. Die GUS-Mitglieder erklären die UdSSR endgültig für aufgelöst und den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow für abgesetzt. Mit dessen formellem Rücktritt am 25. Dezember endet endgültig die Existenz der Sowjetunion. Anfang 1992 Tursunbek Tschyngyschew wird von Präsident Askar Akajew zum Regierungschef der Republik Kirgisistan ernannt. Eine neue Verfassung ist in Bearbeitung und soll die noch gültige, aus der Zeit der Zugehörigkeit zur UdSSR stammende ersetzen. Kirgisistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan treten der 1985 von Iran, Pakistan und Türkei gegründeten islamischen Wirtschaftsgemeinschaft ECO (Economic Co-operation Organization/Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit) bei. Der Zusammenbruch der traditionellen Märkte in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und der Übergang zur Marktwirtschaft hat auch in Kirgisistan zu einem erheblichen Rückgang der Produktion und des BIP geführt. Mitte 1992 Das Parlament in Bischkek beschließt in Zusammenarbeit mit IWF (Internationaler Währungsfonds) und Weltbank radikale Reformen, die eine strikte Kontrolle der Staatsausgaben und des Bankensystems vorsehen. Zugleich wird unter dem Vorsitz von Präsident Askar Akajew eine staatliche Kommission zur Förderung ausländischer Investitionen gegründet. 16. Juli 1992 Die Außen- und Verteidigungsminister der GUS, die inzwischen international anerkannt wird, vereinbaren die Aufstellung einer gemeinsamen ständigen Friedenstruppe. Oktober 1992 Kirgisistan schließt mit der US-amerikanischen Firma General Electric einen Vertrag über die Zusammenarbeit beim Bau eines neuen Wasserkraftwerks am Naryn-Fluß. (Kirgisistan war dank seiner Gebirgsflüsse auch schon zu UdSSR-Zeiten der größte Stromlieferant der zentralasiatischen Sowjetrepubliken.) November 1992 Die Staatsoberhäupter der turksprachigen ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Aserbaidschan, Usbekistan, Kirgisistan und Turkmenistan unterzeichnen in Ankara mit der Türkei ein Abkommen über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. Januar 1993 Islamische Fundamentalisten, die in Tadschikistan einen Bürgerkrieg gegen die kommunistische Regierung führen, fallen in Kirgisistan ein und rufen die moslemische Bevölkerung auf, für den Islam zu kämpfen und die „gottlose“ Regierung in Bischkek zu stürzen. Mai 1993 In Kirgisistan wird der russische Rubel durch den Kirgistan-Som (K.S.) abgelöst. (Dank der neuen Währung kann die Inflation innerhalb weniger Monate auf 2% monatlich gesenkt werden.) 1993 Die Führer Turkmenistans, Usbekistans, Kasachstans, Tadschikistans und Kirgisistans schließen ein Abkommen über die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Infrastrukturnetzes zur Schaffung eines gemeinsamen zentralasiatischen Marktes. 13. Dezember 1993 Die Regierung von Tursunbek Tschyngyschew tritt auf Druck von Präsident Askar Akajew zurück. Vorausgegangen war der Vorwurf, Regierungsmitglieder hätten illegal 1,6 Tonnen staatlicher Goldreserven in die Schweiz verkauft. Präsident Askar Akajew ernennt den Kommunisten Apas Dschumagulow zum neuen Regierungschef. Dieser war bereits von1986-91 Ministerpräsident der damaligen Kirgisischen SSR und ist ein Befürworter der freien Marktwirtschaft. Er will u.a. gegen die überhandnehmende Korruption und die ausufernde Bürokratie vorgehen. 22. Oktober 1994 In einem Referendum sprechen sich 96 Prozent der Stimmberechtigten dafür aus, daß Präsident Askar Akajew bis zum Ende der regulären Amtszeit 1996 Staatsoberhaupt Kirgisistans bleiben soll, der von reformfeindlichen Kommunisten dominierte „Oberste Sowjet“ jedoch durch ein Zwei-Kammer-Parlament ersetzt werden soll. Mit der Volksabstimmung tritt auch die im Mai 1993 vom Parlament angenommene neue Verfassung der Republik Kirgisistan in Kraft, die die Gründung religiös orientierter Parteien untersagt und dem Staatsoberhaupt umfassende Macht erteilt. Er bestimmt die Richtlinien der Politik, ernennt die Regierungsmitglieder und hat die Möglichkeit, das nunmehr aus einer gesetzgebenden Versammlung mit 35 Abgeordneten und einem nur gelegentlich tagenden 70köpfigen Volksrat bestehende Parlament aufzulösen. Das ebenfalls in der Verfassung verankerte Recht auf Privateigentum bezieht sich nicht auf den Besitz von Grund und Boden. Der Staat bleibt alleiniger Landbesitzer. Durch diese Maßnahme sollen Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Volksgruppen (Russen, Usbeken, Kirgisen, Kasachen u.a.) um die wenigen Anbauflächen (knapp 7% des Landes) vermieden werden. 1995 Kirgisistan feiert das 1.000jährige Jubiliäum des fast eine halbe Million Verse umfassenden Volksepos „Manas“, das von den Anfängen des kirgisischen Volkes berichtet und als „Gedächtnis der Kirgisen“ gilt. 5. Februar 1995 Die ersten demokratischen Parlamentswahlen in Kirgisistan bringen für die zwölf zugelassenen Parteien nur fünfzehn Mandate. Die übrigen 90 Sitze gehen an parteilose Kandidaten, die vor der Unabhängigkeit zwar überwiegend der KP angehörten, allerdings inzwischen in der Mehrheit den Reformkurs von Askar Akajew unterstützen. Ministerpräsident bleibt Apas Dschumagulow. Bei den Präsidentschaftswahlen am 24. Dezember 1995 wird Askar Akajew mit über 70 Prozent der Stimmen für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. 1996 Nach einem Parlamentsbeschluß wird das Russische in Kirgisistan zur zweiten Amtssprache erhoben. Damit soll verhindert werden, daß russische Facharbeiter und Techniker aus Kirgisistan abwandern. (Vor der Unabhängigkeit stellten die Russen etwa 60% der Gesamtbevölkerung Kirgisistans. Auch nach Abwanderung mehrerer Hunderttausend Russen seit 1991 machen sie noch etwa 40% der Landesbevölkerung aus.) 1997 Eine kanadische Montan-Gesellschaft investiert rund 360 Millionen US-Dollar in ein Jointventure-Unternehmen, das nahe der Grenze zu China die siebtgrößte Goldmine der Erde erschließen soll. (Kirgisistan verfügt über reiche Vorkommen an Bodenschätzen [u.a. Quecksilber, Gold, Kohle], wobei das in Kirgisistan gewonnene reine Antimon – das seltene Halbmetall wird zur Härtung von Legierungen und als Halbleiter verwendet – wegen seiner hervorragenden Qualität auf dem Weltmarkt besonders hohe Preise erzielt.) 22. März 1997 Die Staatsoberhäupter von Tadschikistan, Kirgisistan und Kasachstan nehmen in Moskau an einem Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsident Boris Jelzin und dem chinesischen Staats- und Parteichef Jiang Zemin teil. Im Mittelpunkt der viertägigen Gespräche stehen die „strategische Partnerschaft“ und eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Rußland und der VR China. 23. Oktober 1997 Auf dem eintägigen Gipfel der GUS-Staaten (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten; ihr gehören alle einstigen Sowjetrepubliken außer Litauen, Lettland und Estland an) in der moldawischen Hauptstadt Chisinau üben die Staats- und Regierungschefs heftige Kritik an Rußland wegen „mangelnder Umsetzung“ längst unterzeichneter Verträge. Darüber hinaus werfen die Staatsoberhäupter Georgiens, Moldawiens und Aserbaidschans Moskau zu geringen Einsatz an der Beilegung der Regionalkonflikte in ihren Staaten vor. Rußlands Präsident Boris Jelzin – er ist der Vorsitzende der GUS – verspricht „umgehende Besserung“. 25. März 1998 Kubanischbek Schumalijew wird neuer Regierungschef Kirgisistans. 27. Mai 1998 Nachdem ein LKW, der u.a. Natriumzyanid geladen hatte, in einen in den Issyk-Kul-See mündenden Fluß gestürzt war, müssen fast 200 Menschen aus der Region mit z.T. schweren Vergiftungssymptomen in Krankenhäuser eingeliefert werden. 15. Oktober 1998 Kirgisistan wird als erste ehemalige Sowjetrepublik Mitglied der Welthandelsorganisation WTO. Mitte Dezember 1998 Zahlreiche ranghohe Politiker Kirgisistans werden festgenommen und der Veruntreuung von Staatsgeldern angeklagt. 25. Dezember 1998 Nach dem Rücktritt der kirgisischen Regierung unter Kubanischbek Schumalijew wird Dschumabek Ibraimow Ministerpräsident eines neuen Kabinetts. 1. Januar 1999 Kirgisistan, mit 198.500 Quadratkilometern nach Tadschikistan der zweitkleinste Staat Zentralasiens (etwa so groß wie Portugal), ist ein ausgesprochenes Gebirgsland, denn rund 80 Prozent der Landesfläche liegen höher als 1.500 Meter über dem Meer, ein Drittel sogar über 3.000 Meter. Der gesamte Westteil des Tienshan-Gebirges (mit dem 7.439 Meter hohen Pik Pobedy oder „Berg des Sieges“ an der Nordost-Grenze zu China) und der nordwestliche Teil des Altaj-Gebirges (mit dem 7.434 Meter hohen Pik Lenin an der Südgrenze zu Tadschikistan) liegen auf kirgisischem, stark erdbebengefährdetem Territorium. Deshalb liegt der Schwerpunkt der Landwirtschaft wie schon im Altertum auch zum Ende des zweiten Jahrtausends unserer Zeitrechnung in der Viehhaltung. In den Hochtälern werden von den z.T. noch nomadisierenden Hirtenstämmen zur Herstellung hochwertiger Wollprodukte vor allem Ziegen und Schafe, aber auch Rinder und Pferde gezüchtet. Im fruchtbaren Ferghana-Becken im Westen (gehört allerdings größtenteils zu Usbekistan) hingegen gedeihen dank des zu Sowjet-Zeiten aufgebauten, vom Schmelzwasser der Gebirgsgletscher gespeisten Bewässerungssystems Getreide, Baumwolle und Obst. 26. Februar 1999 In Moskau unterzeichnen der kirgisische Präsident Askar Akajew und seine Amtskollegen aus Rußland (Boris Jelzin), Kasachstan (Nursultan A. Nasarbajew), Tadschikistan (Emomali Rachmonow) und Weißrußland (Alexander Lukaschenko) ein Abkommen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum. 21. April 1999 Amangeldy Muralijew übernimmt nach dem Tod von Dschumabek Ibraimow (4. April) das Amt des Regierungschefs von Kirgisistan. 1. Juli 1999 Das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Kirgisistan und der Europäischen Union tritt in Kraft. 23. August 1999 Etwa 100 moslemische Rebellen aus Tadschikistan dringen in Kirgisistan ein, besetzen mehrere Dörfer und nehmen nach Angaben der Regierung in Bischkek mehr als 100 Geiseln, darunter auch einen kirgisischen General sowie vier japanische Geologen. 25. August 1999 In der kirgisischen Hauptstadt Bischkek unterzeichnen die Staatschefs von Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan, Rußland und der VR China ein Kooperationsabkommen in Sicherheitsfragen. Gemeinsam will man gegen stetig den zunehmenden Drogen- und Waffenschmuggel in Zentralasien sowie gegen islamische Extremisten und Separatisten vorgehen. Währenddessen liefern sich die kirgisischen Streitkräfte mit zwei Tage zuvor aus Tadschikistan eingedrungenen moslemischen Rebellen heftige Kämpfe, die Verluste auf beiden Seiten fordern. 26. August 1999 Präsident Askar Akajew verhängt angesichts der schweren Gefechte zwischen Regierungstruppen und den aus Tadschikistan eingedrungenen moslemischen Rebellen den Ausnahmezustand. Der aus Japan angereiste japanische Vize-Außenminister Keitso Takemi droht in Bischkek mit der Entsendung von Spezialeinheiten zur Befreiung der vier japanischen Geologen, die sich seit drei Tagen in der Gewalt der moslemischen Extremisten befinden. 9. September 1999 Die kirgisische Armee befreit die vier japanischen Geologen aus den Händen der moslemischen Extremisten. Nähere Angaben über die Aktion werden von der Regierung in Bischkek nicht gemacht. 20. Februar 2000 Die Parlamentswahlen in Kirgisistan ergeben kaum Veränderungen gegenüber den letzten Wahlen 1995, außer daß erstmals fünfzehn der insgesamt 105 Sitze in Unter- und Oberhaus über Parteilisten vergeben werden; die restlichen 90 Direktmandate sind weiterhin „unabhängigen“ Kandidaten vorbehalten. Mitte April 2000 Madeleine Albright, Außenministerin der USA, die vom 15. bis 17. April Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan einen Besuch abstattet, verspricht den drei zentralasiatischen Staaten finanzielle Unterstützung für eine bessere Ausbildung und Ausrüstung ihrer Sicherheitskräfte. 21. April 2000 In der usbekischen Hauptstadt Taschkent unterzeichnen die Staatschefs von Kasachstan (Nursultan A. Nasarbajew), Kirgisistan (Askar Akajew), Tadschikistan (Emomali Rachmonow) und Usbekistan (Islam A. Karimow) ein Abkommen zur gemeinsamen Bekämpfung von Drogenschmuggel, Terrorismus sowie religiösem Fanatismus. 31. August 2000 Seit islamische Rebellen immer wieder versuchen, in den Süden Kirgisistans vorzudringen und deren Stützpunkte in Afghanistan vermutet werden, sind mindestens 30 kirgisische Soldaten ums Leben gekommen. Nach Angaben der Regierung in Bischkek konnten die Rebellen mittlerweile auf das Territorium Tadschikistans abgedrängt werden. Auch im Grenzgebiet zu Usbekistan kämpfen die Regierungstruppen zusammen mit usbekischen Einheiten gegen Islamisten. 4. September 2000 Moskau kündigt das Abkommen von 1992 über die Visafreiheit innerhalb der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten). Rußlands Präsident Wladimir Putin – er ist Vorsitzender der aus den zwölf ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Rußland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrußland bestehenden Gemeinschaft – begründet den Schritt mit der effektiveren Bekämpfung von internationalem Terrorismus, organisierter Kriminalität, Drogenschmuggel und illegaler Einwanderung. 30. Oktober 2000 Askar Akajew erzielt bei den Präsidentschaftswahlen über 74 Prozent der abgebenen Stimmen und bleibt somit weitere fünf Jahre Staatschef Kirgisistans. Zuvor hatte das Oberste Gericht in Bischkek entschieden, daß er für eine in der Verfassung nicht vorgesehene dritte Amtszeit kandidieren dürfe, weil er 1990 durch das Parlament und nicht direkt vom Volk gewählt wurde. Internationale Wahlbeobachter bezeichnen die Wahlen bzw. den vorausgegangenen Wahlkampf als „unfair“. 9. Dezember 2000 Präsident Askar Akajew wird für eine dritte fünfjährige Amtszeit vereidigt und ernennt Kurmanbek Bakijew zum neuen Ministerpräsidenten. 24. Januar 2001 Felix Kulow, nach Präsident Askar Akajew der bekannteste Politiker Kirgisistans – er war Bürgermeister in der Hauptstadt Bischkek und Minister für Nationale Sicherheit – wird von einem Militärgericht in Bischkek zu sieben Jahren Haft wegen angeblichen Amtsmißbrauchs verurteilt. Der 52jährige Kirgise, der in der UdSSR mit Russisch als Arbeits- und Umgangssprache aufgewachsen ist, wollte bei den letzten Präsidentschaftswahlen gegen den amtierenden Akajew antreten. Als er sich jedoch einem Test verweigerte, bei dem er, wie alle Bewerber, seine Kenntnisse der kirgisischen Sprache unter Beweis stellen sollte, wurde ihm die Registrierung als Kandidat verweigert. Er begründete seine Weigerung mit der Behauptung, der Sprachtest sei eine künstliche Hürde, um ihn von den Wahlen auszuschließen. Auch an den Parlamentswahlen, die von internationalen Wahlbeobachtern als „unfair“ bezeichnet wurden, konnte die von ihm geführte Partei nicht teilnehmen, da sie nach der Begründung der Wahlkommission die Vorbedingungen nicht erfüllte. Kritiker Akajews sehen in der Verurteilung Kulows eine Bestätigung der Vermutung, daß sich in Kirgisistan, das bislang als das einzige halbwegs demokratische Land unter den zentralasiatischen GUS-Republiken galt, der Prozeß der Entdemokratisierung fortsetzt. 25. Mai 2001 Die Staatschefs von Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Rußland, Tadschikistan und Weißrußland unterzeichnen in der armenischen Hauptstadt Eriwan ein Abkommen über den Aufbau einer gemeinsamen Eingreiftruppe im Kampf gegen den Terrorismus. Sie soll vor allem gegen Übergriffe islamischer, u.a. von den afghanischen Taliban unterstützter Rebellen zum Einsatz kommen. 24. September 2001 Aufgrund der Terroranschläge vom 11. September in den USA mit mehreren tausend Toten – zwei von moslemischen Selbstmordattentätern entführte und gesteuerte amerikanische Linienmaschinen waren im Abstand von nur wenigen Minuten in New York in die beiden Türme des World Trade Centers gerast und hatten diese zum Einsturz gebracht, ein weiteres Flugzeug war auf das Verteidigungsministerium in Washington gestürzt und hatte einen Großbrand ausgelöst –, für das das Terrornetz „El-Kaida“ („Die Basis“) des in Afghanistan lebendenden Osama bin Laden verantwortlich gemacht wird, erklären sich die fünf ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken Kirgisistan, Kasachstan, Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan sowie die Ukraine (offenbar mit Billigung Rußlands) zur Zusammenarbeit mit den USA gegen den internationalen Terror bereit und öffnen ihren Luftraum für US-amerikanische Militärflugzeuge. Rußland selbst will über seinem Territorium allerdings nur Flüge zu humanitären Zwecken zulassen. 3. Dezember 2001 Das Ministerium für Zivilschutz teilt mit, daß bei einem Unfall in einer Müllkippe in der Hauptstadt Bischkek neun Menschen ums Leben gekommen sind. Die übrigen Mitglieder einer Gruppe von mehreren Dutzend Metallsammlern, die beim Ausheben einer Grube von einer Müll-Lawine verschüttet wurden, konnten z.T. schwer verletzt gerettet werden. 18. März 2002 Die kirgisische Regierung entläßt einen seit Januar inhaftierten oppositionellen Abgeordneten aus dem Gefängnis, nachdem es in der Stadt Kerben im Westen des Landes zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und mehreren tausend Menschen, die für seine Freilassung demonstrierten, gekommen war. Bei den Unruhen wurden nach Behördenangaben vier Menschen getötet und mindestens fünf Dutzend verletzt sowie mehrere Gebäude der Stadt in Brand gesteckt. Präsident Askar Akajew wirft der Opposition wegen der Demonstrationen vor, sie wolle die Lage im Land destabiliseren. Die Opposition hingegen sieht die Anklage gegen den Abgeordneten – ihm wird Amtsmißbrauch während einer Tätigkeit als Staatsanwalt im Jahre 1995 vorgeworfen – als politisch motiviert. Darüber hinaus beschuldigt sie den Präsidenten, die militärische Zusammenarbeit mit dem Westen seit vergangenem Herbst als Deckmantel zu nutzen, um gegen die Opposition vorzugehen. 16. Mai 2002 Das Parlament in Bischkek ratifizert ein Abkommen, wonach die VR China ein rund 1.000 Quadratkilometer großes Gebiet des Altau-Gebirges im Südosten des Landes erhält. Damit wird ein seit dem 19. Jahrhundert bestehender Grenzkonflikt zwischen China und der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgisistan beendet. 30. Mai 2002 Aufgrund monatelanger Proteste der Opposition ernennt Präsident Askar Akajew den bisherigen stellvertretenden Regierungschef, Nikolai Tanajew, zum neuen Ministerpräsidenten. 2. Dezember 2002 Rußland beginnt mit der Verlegung von Kampfflugzeugen auf eine Militärbasis nach Kirgisistan. Auf dem nur wenige Kilometer von der kirgisischen Hauptastadt Bischkek entfernten Militärflughafen Kant wird ein ständiger russischer Luftwaffenstützpunkt eingerichtet. Die russischen Luftstreitkräfte sollen nach offizieller Darstellung eine schnelle Eingreiftruppe unterstützen, die der Vertragsorganisation für kollektive Sicherheit untersteht. Zu ihr gehören Rußland, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Weißrußland. Die Eingreiftruppe, auf deren Gründung man sich 2001 geeinigt hatte, hat die Aufgabe, gegen terroristische Bedrohungen in der Region vorzugehen. Rußland stärkt damit seinen Einfluß in Zentralasien, den es nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 zum Teil an die Vereinigten Staaten verloren hat. Der neue Stützpunkt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den vor allem von amerikanischen und französischen Truppen, die im Zuge der Anti-Terror-Operation in Afghanistan auf dem Flughafen Manas bei Bischkek stationiert sind. 27. Dezember 2002 Die Explostion eines Containers mit Feuerwerkskörpern auf einem Markt der Hauptstadt Bischkek fordert sieben Menschenleben und zwei Dutzend Verletzte. 28. März 2003 Die 21 chinesischen Insassen eines Reisebusses, die nach ersten Vermutungen bei einem Verkehrsunfall im Altau-Gebirge in Südost-Kirgisistan ums Leben gekommen sind, wurden ausgeraubt und ermordet. Die Ermittlungen ergaben, daß alle Menschen an Bord erschossen wurden und der Bus danach in Brand gesteckt und in eine Schlucht gestürzt wurde. Im Grenzgebiet zwischen China und den Republiken der früheren UdSSR verdienen Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt durch den Handel mit billigen Waren aus China. Die Händler beklagen sich häufig über Übergriffe von Straßenräubern und Geldforderungen von Polizei und Grenzbeamten. Quelle: Areion Weltalamanach Literatur zu Kirgisistan...Tschingis Aitmatow Schriftsteller geboren: 12.12.1928 (Scheker) Dshamilja - Roman (1958); Der Weg des Schnitters - Erzählung (1963 (deutsch: 1964)); Der weiße Dampfer - Erzählung (1970 (deutsch: 1971)); Der Richtplatz - Roman (1986 (deutsch: 1987)) Literatur... Askar Akajew Wissenschaftler, Politiker, Staatspräsident von Kirgisistan (seit 1990) geboren: 10.11.1944 (Kyzyl Byrak) Literatur... Quelle: Areion WeltalamanachDruckversion dieser Seite |