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Republik El SalvadorChronik Überblick Basisdaten
Um 5500 v. Chr. Im Gebiet des heutigen El Salvador leben verschiedene Volksstämme (Nachkommen einer mongoloiden Rasse, die ab etwa 40.000 v. Chr. über eine damals bestehende Landbrücke von Nordostasien [Sibirien] nach Nordamerika [Alaska] gekommen und im Laufe der Jahrtausende immer weiter nach Süden vorgedrungen war), die zunächst ausschließlich als Jäger und Sammler leben und ab etwa 3500 v. Chr. z.T. auch Ackerbau betreiben. 900 n. Chr. Das Kernland der Maya – sie besitzen ein hochentwickeltes Schriftsystem und verfügen über ausgezeichnete Kenntnisse in Mathematik und Astronomie – erstreckt sich vom heutigen (Süd-)Mexiko über Belize und Guatemala bis nach West-Honduras und El Salvador. Die bedeutendste und größte Maya-Stadt ist Tikal im heutigen Nord-Guatemala. 1524 Das Gebiet des heutigen El Salvador wird von dem Spanier Pedro de Alvarado erobert und kolonialisiert. Die überlebenden Indios (Christoph Kolumbus wähnte sich bei seiner Landung auf der Karibik-Insel Guanahani im Jahre 1492 auf einer Insel im Indischen Ozean; seither werden die Ureinwohner des gesamten Doppelkontinents als „Indios“ bzw. „Indians“ bezeichnet), Nachkommen der Maya, werden zu Tributzahlungen, hauptsächlich in Form von Kakao, gezwungen. 1525 San Salvador (Stadt des Erlösers), die heutige Hauptstadt von El Salvador, wird von Pedro de Alvarado gegründet. 1527 Das Gebiet des heutigen El Salvador wird dem spanischen Generalkapitanat Guatemala angegliedert. Ab 1600 In El Salvador entstehen die ersten Großplantagen zur Indigoproduktion. Der Farbstoff wird nach Europa exportiert. 15. September 1821 Guatemala und somit auch El Salvador werden von Spanien unabhängig und schließen sich dem Kaiserreich Mexiko an. Juli 1823 Nachdem sich 17 der 18 Provinzen Guatemalas wieder von Mexiko gelöst haben, wird das heutige El Salvador Teil der Zentralamerikanischen Föderation. Hauptstadt ist das 1525 gegründete San Salvador. 1826 Innerhalb der Zentralamerikanischen Föderation bricht der Bürgerkrieg zwischen Liberalen und Konservativen aus. Ab 1840 Im heutigen El Salvador beginnt man mit dem Anbau von Kaffee. Januar 1841 Die Konföderation der Vereinigten Staaten von Zentralamerika bricht endgültig auseinander und besteht nunmehr aus den selbständigen Republiken Costa Rica, Nicaragua, El Salvador, Guatemala und Honduras. Ab 1850 In El Salvador kommt es häufig zu revolutionären Umstürzen sowie zu Grenzkämpfen mit Guatemala. Aufgrund neuer Verfahren zur Herstellung künstlicher Textilfarben bricht der Indigomarkt zusammen. Wie alle anderen zentralamerikanischen Länder investieren auch die Großgrundbesitzer El Salvadors nun in den Kaffeeanbau. 1930 Die Weltwirtschaftskrise, die den Verfall des Kaffeepreises mit sich bringt, trifft El Savador besonders hart. Viele Kleinbauern stehen vor dem Ruin, und die Arbeitslosenzahl steigt rapide an. Arbeiter gründen unter der Führung von Augustín Farabundo Martí die Kommunistische Partei. 22. Januar 1932 Bei einem von der Kommunistischen Partei angezettelten Aufstand der armen Landarbeiter und Kleinbauern tötet das Militär in El Salvador über 4.000 Menschen; weitere 30.000 werden in der Folgezeit ermordet. 29. Februar 1932 Die Reformregierung unter Arturo Araujo wird vom Militär abgesetzt. General Maximiliano Hernández Martínez wird zum Staats- und Regierungschef gemacht, der El Salvador mit diktatorischer Härte regiert. 21. Oktober 1944 Maximiliano Hernández Martínez wird durch einen Militärputsch gestürzt. Mehrere kurzlebige Regierungen wechseln sich bis 1950 in El Salvador ab. 19. Februar 1949 Colonel Oscar Osorio wird zum Präsidenten El Salvadors gewählt. 15. September 1956 José María Lemus übernimmt die Macht in El Salvador. 30. Juni 1962 In El Salvador wird der seit Januar amtierende Präsident Rodolfo Cordón Cera – er hatte sich um Sozialreformen bemüht – vom Militär gestürzt und Julio Adalberto Rivera von der „Partido de Conciliación Nacional“ (Bündnis zwischen der Oberschicht der Großgrundbesitzer und dem Militär) als Präsident eingesetzt. 1. Juli 1967 Oberst Fidel Sánchez Hernándes wird neues Staatsoberhaupt in El Salvador (bis 1972). Mitte Juli 1969 Wegen der Ausweisung salvadorianischer Siedler aus Honduras – Honduras ist fünfmal so groß wie El Salvador, hat aber weniger Einwohner – kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit Honduras, die erst durch den Einsatz von Truppen der OAS (Organization of American States) beigelegt werden. (Äußerer Anlaß war ein Länderspiel um die Qualifikation zur Fußballweltmeisterschaft am 14. Juli, das die Mannschaft von El Salvador mit 0:1 verlor.) 1. Juli 1972 Die Militärs verhelfen Arturo Amanda Molina zum Wahlsieg über den Oppositionskandidaten José Napoleón Duarte, der 1960 die christdemokratische-Partei „Partido Demócrata Christiano“ (PDC) gegründet hatte. 1. Juli 1977 Wegen bürgerkriegsähnlicher Unruhen wird über El Salvador der Ausnahmezustand verhängt. General Carlos Humberto Romero Mena wird als Staats- und Regierungschef eingesetzt. 15. Oktober 1979 Präsident Carlos Humberto Romero Mena wird von einer Militärjunta gestürzt. Die Generäle Jaime Abdul Gutiérez und Adolfo Arnaldo Majano übernehmen die Macht in El Salvador. Auch ihnen gelingt es nicht, den bürgerkriegsähnlichen Zustand zu beenden. 23. März 1980 In El Salvador wird Erzbischof Oscar Arnulfo Romero, der sich gegen die seit 1979 herrschende Militärjunta gestellt hatte, während eines Gottesdienstes von Rechtsextremisten ermordet. Damit beginnt der offene Bürgerkrieg zwischen der FMLN („Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional“, Allianz aus fünf marxistisch orientierten Guerillagruppen) und den von den USA unterstützten Regierungstruppen. 1981 Über El Salvador wird der Kriegszustand verhängt. Bis Ende 1982 kommen bei Kämpfen zwischen der FMLN und den „Todesschwadronen“ der Regierung fast 40.000 Menschen ums Leben, über 600.000 flüchten in die Nachbarländer. 1. Juni 1984 José Napoleón Duarte (PDC) wird in El Salvador zum Präsidenten gewählt. Die finanzielle Militärhilfe der USA von 70 Millionen Dollar ist international umstritten. 1986 In El Salvador fordert ein schweres Erdbeben allein in der Hauptstadt San Salvador über 1.000 Todesopfer. 7. Oktober 1987 Um die nahezu in ganz Mittelamerika wütenden Bürgerkriege zu beenden, unterzeichnen El Salvador, Costa Rica, Guatemala, Honduras und Nicaragua einen Friedensplan für Mittelamerika. 19. März 1989 Alfredo Christiani von der rechtsliberalen ARENA (Alianza Republicana Nacionalista) wird in El Salvador zum Präsidenten gewählt. 1990 Die Regierung in San Salvador nimmt Friedensgespräche mit der FMLN-Guerilla auf. Verhandelt wird über die Demokratisierung der Armee, Bodenreformen, Amnestie und Einhaltung der Menschenrechte. 16. Januar 1992 Die Regierung in San Salvador und die FMLN-Guerilla unterzeichnen ein Friedensabkommen. Damit ist der Bürgerkrieg, der insgesamt rund 80.000 Tote gefordert hat, offiziell beendet. Die Verfassung von 1983 wird abgeändert (u.a. wird die Macht des Militärs eingeschränkt, und der direkt vom Volk für fünf Jahre gewählte Staatspräsident, der zugleich Regierungschef ist, kann kein zweites Mal kandidieren). Anfang 1992 Honduras, Guatemala und El Salvador schließen ein Abkommen zur Schaffung einer Freihandelszone. Ende 1992 In El Salvador erhält die FMLN den Status einer politischen Partei. 1993 In El Salvador wird die Wehrpflicht abgeschafft. Die Armee ist gemäß des Friedensabkommens von 1991 mittlerweile auf die Hälfte reduziert. Präsident Alfredo Cristiani bittet das Ausland um Finanzhilfe. Der UN-Kriegsverbrechensbericht lastet 85 Prozent der zwischen 1980 und 1991 begangenen Verbrechen den Streitkräften an. Das kurz darauf von Cristiani vorgelegte und vom Parlament verabschiedete Amnestiegesetz wird von der FLNM als Verstoß gegen das Friedensabkommen von 1991 gewertet. 1. Juni 1994 Der Jurist Armando Calderón Sol – er war von 1988-93 Bürgermeister von San Salvador und gehörte 1981 zu den Gründungsmitgliedern der ARENA – wird zum Staats- und Regierungschef von El Salvador gewählt. 1994 El Salvador erhält 1,3 Milliarden US-Dollar internationale Entwicklungshilfe. Februar 1996 Auf seiner Mittelamerikareise macht Papst Johannes Paul II. auch in El Salvador Station. 16. März 1997 In El Salvador, das noch weit von einer innenpolitischen und wirtschaftlichen Stabilisierung entfernt ist, erleidet die rechtsgerichtete Regierungspartei ARENA bei den Parlamentswahlen erhebliche Einbußen und erringt nur noch 28 von 84 Abgeordnetensitzen. Dagegen kann die linksgerichtete frühere Guerillabewegung FMLN mit 27 erreichten Sitzen einen enormen Wahlerfolg verzeichnen. Die übrigen Mandate verteilen sich auf kleinere Parteien. 1. Janur 1998 Obwohl in El Salvador, mit 21.041 Quadratkilometern der kleinste, jedoch dichtbevölkertste Staat Zentralamerikas, offiziell Frieden herrscht, ist die innenpolitische Lage aufgrund der vorherrschenden Armut (über 60% der ländlichen Bevölkerung leben in bitterster Not; die Auslandsverschuldung beträgt über drei Milliarden US-Dollar) nach wie vor äußerst angespannt, und die Kriminalitätsrate steigt rapide an. Ende Oktober 1998 Der Hurrican „Mitch“ fegt mit bis zu 250 Stundenkilometern über Mittelamerika hinweg und hinterläßt verheerende Verwüstungen. 1. November 1998 Tagelange sintflutartige Regenfällen, ausgelöst durch den Hurrican „Mitch“, haben in Mittelamerika zur „Jahrhundertkatastrophe“ geführt: Aufgrund von verheerenden Überschwemmungen und zahlreichen Erdrutschen sind in Honduras, Nicaragua, El Salvador, Guatemala und Costa Rica mindestens 11.000 Menschen ums Leben gekommen, rund 2,8 Millionen Menschen wurden obdachlos, die Infrastruktur ist nahezu völlig zerstört, die Ernte ist größtenteils vernichtet, unzählige Dörfer sind buchstäblich von der Landkarte verschwunden, unter riesigen Schlammlawinen begraben. Die meisten Toten haben Honduras und Nicaragua zu beklagen, da hier die Bevölkerung völlig unvorbereitet getroffen wurde. Im Gegensatz zu Costa Rica, wo man besonders gefährdete Dörfer rechtzeitig evakuiert hatte und deshalb insgesamt nur neun Menschen ums Leben kamen, unternahmen die Regierungen von Nicaragua und Honduras – beide Staaten haben inzwischen um internationale Hilfe gebeten – so gut wie nichts zum Schutz der Bevölkerung. Beide Länder unterhalten zwar teure Streitkräfte, verfügen jedoch über keinerlei Katastrophenschutz. 7. März 1999 Die Präsidentschaftswahlen in El Salvador gewinnt Francisco Guillermo Flores Pérez von der regierenden ARENA mit 52 Prozent der abgegebenen Stimmen. Der 40jährige Philosophieprofessor und ehemalige Parlamentspräsident wird sein Amt am 1. Juni antreten. Ende Mai 1999 Nachdem die im Pariser Club zusammengeschlossenen Gläubigerstaaten den vom Hurrican „Mitch“ heimgesuchten mittelamerikanischen Staaten bereits im November 1998 den Erlaß eines Großteils ihrer Schulden in Aussicht gestellt haben, wird nun in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ein internationales Hilfsprogramm von insgesamt rund neun Milliarden US-Dollar für Honduras, Nicaragua, El Salvador und Guatemala ausgearbeitet. 1. Juni 1999 Francisco Guillermo Flores Pérez wird als neuer Staats- und Regierungschef von El Salvador vereidigt. In seiner Antrittsrede nennt er die Bekämpfung von Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Armut sowie den Abbau der hohen Staatsverschuldung (rund 3,4 Milliarden US-Dollar) als Hauptziel seiner Amtszeit. 12. März 2000 Bei den Parlamentswahlen erringt die linksgerichtete frühere Guerillabewegung FMLN (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional) 31 von 84 Sitzen (1997: 27) und wird damit erstmals stärkste politische Kraft im Parlament von El Salvador. An zweiter Stelle liegt die konservative ARENA (Alianza Republicana Nacionalista) von Staatschef Francisco Guillermo Flores Pérez mit 29 Mandaten (1997: 28). 6. Oktober 2000 Der Oberste Gerichtshof in San Salvador hebt die 1993 erlassene Generalamnestie für während des Bürgerkriegs begangene Straftaten auf und macht damit den Weg frei, die von 1980 bis 1992 verübten Menschenrechtsverletzungen strafrechtlich zu verfolgen. 1. Januar 2001 Ab sofort ist in El Salvador der US-Dollar als zweite Landeswährung neben dem einheimischen Colón gültig. Mit der Maßnahme will die Regierung der schwierigen wirtschaftlichen Situation im Land Herr werden. 14. Januar 2001 Ein Erdbeben der Stärke 7,6 auf der nach oben offenen Richter-Skala mit zahlreichen Nachbeben richtet in El Salvador schwere Verwüstungen an und fordert fast 1.000 Tote sowie Zigtausende Verletzte und Obdachlose. Präsident Francisco Guillermo Flores Pérez ruft den Notstand aus und erbittet internationale Hilfe. 13. Februar 2001 El Salvador wird erneut von einem heftigen Erdbeben erschüttert. Knapp 300 Menschen kommen ums Leben, fast 3.000 werden verletzt. 15. März 2001 Nach ersten Soforthilfen für die Opfer der Erdbebenkatastrophen sagen die sechs europäischen Hauptgeberländer El Salvador die Zahlung einer Wiederaufbauhilfe von 1,3 Milliarden US-Dollar zu. Weitere acht Millionen verspricht die Europäische Union, und die Weltbank und die Interamerikanische Entwicklungsbank stellen Kredite in Höhe von 700 Millionen US-Dollar zur Verfügung. 20. April 2001 Im kanadischen Québec findet eine dreitägige Gipfelkonferenz aller 34 Staats- und Regierungschefs des amerikanischen Doppelkontinents mit Ausnahme Kubas statt. Hauptthema ist eine Konkretisierung des seit langem angestrebten Mammut-Projekts der panamerikanischen Freihandelszone von Alaska bis Feuerland, die bis zum 1. Januar 2005 (unter Ausschluß Kubas) geschaffen werden soll. Eine „Demokratieklausel“ soll sicherstellen, daß nur demokratische Staaten der größten Freihandelszone der Welt beitreten können, die wegen der verschiedenen Sprachen vier offizielle Bezeichnungen haben wird (Englisch: Free Trade Area of the Americas/FTAA, Spanisch: Área de Libre Comercio de las Américas/ALCA, Portugiesisch: Área de Livre Comércio de las Américas/ALCA, Französisch: Zone de libre-échange des Amériques/ZLEA). Der „Summit of the Americas“ ist überschattet von gewalttätigen Demonstrationen von Globalisierungsgegnern. Fast 100 Menschen werden z.T. schwer verletzt, darunter drei Dutzend Sicherheitskräfte. 1. September 2001 Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP/World Food Program) können sich wegen einer andauernden Dürre in der Landenge zwischen Nord- und Südamerika 1,6 Millionen Menschen nicht selbst ernähren und sind dringend auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Besonders gravierend sei die Lage in Nicaragua, wo 70 Prozent der Ernte wegen Regenmangels ausgeblieben sind. Doch auch in Honduras und Guatemala – dort sind nach Regierungsangaben bereits mehrere Dutzend Menschen verhungert – mußte der Nahrungsmittelnotstand ausgerufen werden, und in El Salvador verschlimmert die Dürre die schwache Ernte nach dem Erdbeben von Anfang des Jahres. WFP-Sprecher Jordan Day sagt, Mittelamerika leide unter der „schlimmsten Ernährungskrise, die es in Lateinamerika jemals gegeben hat“, und appelliert an die Industrieländer, 16.500 Tonnen Nahrungsmittel bereitzustellen, die der Organisation derzeit in der Region fehlten. 25. Juli 2002 Zwei in den USA lebende ehemalige salvadorianische Generäle werden von einem Gericht im US-Bundesstaat Florida für schuldig befunden, während des Bürgerkriegs in ihrer Heimat (1979-92) schwere Menschenrechtsverletzungen an Zivilisten geduldet zu haben, und zu einer Geldstrafe in Höhe von 55 Millionen US-Dollar verurteilt. 21. März 2004 Die rechtsgerichtete Regierungspartei Arena gewinnt zum vierten Mal hintereinander die Präsidentenwahl. Ihr Kandidat, der 39jähirge Medienunternehmer Antonio Saca, bringt es auf knapp 57,5 Prozent der Stimmen und erzielt damit das beste Ergebnis in der Parteigeschichte. Die Wahltbeteiligung lag mit mehr als 60 Prozent für salvadorianische Verhältnisse ungewöhnlich hoch. Sacas wichtigster Gegenkandidat, Schafik Handal von der linksgerichteten FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti), der wie Saca palästinensischer Abstammung ist, muß sich mit 35,5 Prozent begnügen. Die Arena-Partei regiert El Salvador seit 1989. Unter ihrer Regierung war 1992 der Friedensvertrag geschlossen worden, der einen zwölf Jahre währenden Bürgerkrieg mit rund 75.000 Toten beendet hatte. Die FMLN, eine zur Partei umgewandelte frühere Guerillabewegung, stellt im Einkammerparlament die stärkste Fraktion und die Bürgermeister der wichtigsten Städte. Der neue Staatschef, der als Wunschkandidat der USA galt, nennt als seine wichtigsten Ziele die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und mehr ausländische Investitionen. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben 43 Prozent der Salvadorianer unter der Armutsgrenze. Quelle: Areion Weltalamanach Literatur zu El Salvador...José Napoleón Duarte Politiker, Staatspräsident von El Salvador (1980-82; 1984-89) geboren: 23.11.1925 (San Salvador) gestorben: 23.02.1990 (San Salvador) Literatur... Francisco Guillermo Flores Pérez Politiker, Staatspräsident von El Salvador (seit 1999) geboren: 17.10.1959 (Santa Ana) Literatur... Quelle: Areion WeltalamanachDruckversion dieser Seite |